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19.01.2017, 10:40 Uhr | CDU Kreistagsfraktion Göttingen
Leere Versprechungen durch Landrat Reuter (SPD)?
CDU drängt auf zugesicherte Stärkung des Personennahverkehrs
Mit Blick auf den aktuellen Änderungsantrag der Gruppe SPD/Grüne/FWLG im Kreistag zum Antrag „Sozialticket für den Landkreis Göttingen“ der Gruppe Linke/Piraten/Partei stellen sich für die CDU-Fraktion einige Fragen über die Zukunft des Personennahverkehrs im Landkreis Göttingen.
Susanne Mackensen-Eder
Göttingen -

Mit Blick auf den aktuellen Änderungsantrag der Gruppe SPD/Grüne/FWLG im Kreistag zum Antrag „Sozialticket für den Landkreis Göttingen“ der Gruppe Linke/Piraten/Partei stellen sich für die CDU-Fraktion einige Fragen über die Zukunft des Personennahverkehrs im Landkreis Göttingen.

Landrat Reuter (SPD) ging mit dem Versprechen in den Landratswahlkampf, auf eine Tarifreform des VSN hinzuwirken, sodass künftig die Möglichkeit besteht, von jedem Ort im neuen Landkreis für maximal 5 Euro in die Stadt Göttingen zu reisen. Die tatsächlichen Fahrpreise liegen derzeit weit darüber.

Dazu Dr. Harald Noack, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Göttinger Kreistag: „Ein gut ausgebauter und bezahlbarer Personennahverkehr ist ein wichtiger Standortfaktor für den Landkreis Göttingen und wirkt sich auf die Lebensqualität vieler Bürger aus. Eine Tarif- und Fahrplanreform durch den ZVSN hat für die CDU daher eine hohe Priorität.“ Der Weg, den die Mehrheitsgruppe mit dem Änderungsantrag hier einschlägt, gehe zwar in die richtige Richtung. Er bleibe jedoch sehr vage. Von dem versprochenen 5 Euro-Ticket rudere Rot-Grün offenbar wieder zurück.

Susanne Mackensen-Eder, Sprecherin der CDU-Abgeordneten im Verkehrsausschuss des Kreistags, ruft darüber hinaus die langen Fahrzeiten im Landkreis in Erinnerung. Sie sieht hier dringenden Handlungsbedarf: „Momentan dauert eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Osterode nach Göttingen zwischen 80 und 105 Minuten und damit mehr als doppelt so lang wie mit dem eigenen PKW. Der Landrat und Rot-Grün im Kreistag stehen in der Verantwortung, diese Zustände zügig zu verbessern. Der Landrat wird sich öffentlich fragen lassen müssen, welche Maßnahmen geplant sind, um das ‚Fünf-Euro-Ticket‘ zu realisieren, und wie realistisch die Umsetzung in Wahrheit ist. Es gibt zurzeit weder einen Zeitplan noch konkrete Pläne.“ Es stellt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage, ob die Aktivierung des Bahnhofs in Rosdorf für 400.000 Euro wirklich zielführend ist oder ob diese Mittel nicht besser in der Ausweitung des Systems der Anrufsammeltaxen aufgehoben sind.

Die CDU-Abgeordneten werden in der heutigen Ausschusssitzung den Finger in die Wunde legen und nach konkreten Maßnahmen fragen, mit denen die Fahrzeit und die Fahrpreise im Personennahverkehr spürbar und nachhaltig reduziert werden. „Landrat Reuter und Rot-Grün haben nach diesem Wahlkampf eine Bringschuld gegenüber den Bürgern, an die wir energisch erinnern wollen“, so Mackensen-Eder abschließend.

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