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09.03.2017, 10:41 Uhr | Pressestelle Dr. Roy Kühne MdB
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne nimmt Stellung zum Suedlink Projekt
„Die betroffenen Kommunen haben jetzt die Aufgabe, eine Plattform für einen guten Austausch zu organisieren. Das Verfahren muss für die Menschen und die Region transparent bleiben.“ sagte Roy Kühne.

Am Dienstag, 07.03., luden „Tennet“ und „TransnetBW“ zu einem Informationsgespräch in die Hauptstadtrepräsentanz ein, um über ihre Entscheidung der Vorschläge des Trassenverlaufs der Erdkabelkorridore zu berichten.

 
Dr. Roy Kühne MdB
Berlin -

Am Dienstag, 07.03., luden „Tennet“ und „TransnetBW“ zu einem Informationsgespräch in die Hauptstadtrepräsentanz ein, um über ihre Entscheidung der Vorschläge des Trassenverlaufs der Erdkabelkorridore zu berichten.

 

Tennet und TransnetBW haben sich für die Ostvariante entschieden und werden diese als Vorschlag am 17. März 2017 bei der Bundesnetzagentur zur Bundesfachplanung einreichen. Jedoch ist dieser Vorschlag noch nicht der endgültige Plan, denn erst mit dem Antrag auf Bundesfachplanung beginnt das formale Verfahren mit Beteiligungsmöglichkeiten durch die Öffentlichkeit. „Die betroffenen Kommunen haben jetzt die Aufgabe, eine Plattform für einen guten Austausch zu organisieren. Das Verfahren muss für die Menschen und die Region transparent bleiben.“ sagte Roy Kühne.

 

Betroffene Grundstückseigentümer und Nutzer sollen lt. Aussage der Unternehmen wiederkehrende Entschädigungen erhalten. „Dies ist gerecht und notwendig, schließlich kann es bei den Baumaßnahmen beispielsweise zu Ernteausfällen kommen.“ sagte der Bundespolitiker aus Northeim. Ein verbindlicher Trassenkorridor wird erst allerdings erst nach der Bundesfachplanung, voraussichtlich Ende 2018, feststehen.

 

Die Gleichstrom-Erdverkabelung soll ab 2025 die windreichen Regionen Norddeutschlands mit Bayern und Baden-Württemberg verbinden. Dafür müssen sie jedoch eine knapp 600 km lange Strecke u.a. durch Südniedersachsen überwinden. Die Kabel werden im Erdboden bei einer Breite von knapp fünf Metern und einer Tiefe von 1,80 m vergraben. „Ich bin froh, dass sich die Netzanbieter für das Erdkabelverfahren entschieden haben, denn dies bedeutet weniger Eingriffe ins Landschaftsbild und eine höhere öffentliche Akzeptanz für das Vorhaben.“ so Roy Kühne.

 

Die Antragsinhalte zur Bundesfachplanung sind ab sofort auf der Homepage der Netzbetreiber einsehbar: www.tennet.eu/de/unser-netz/onshore-projekte-deutschland/suedlink/erdkabel-korridore/karten-antrag.

 
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